DKOU 2026: Neue Wege gehen

Der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) ist der bedeutendste Kongress des Faches O&U in Deutschland und auch europaweit der größte auf seinem Gebiet. Mit über 8.800 Teilnehmenden bei einem Programm mit 268 Sitzungen und über 1.500 Präsentationen war der Kongress 2025 äußerst erfolgreich. Unter dem Motto „Neue Wege gehen“ wird der DKOU 2026 vom 20. bis zum 23. Oktober erneut in Berlin in der Kongress- und Messearena CityCube stattfinden.

Der DKOU wird ausgerichtet von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und dem Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU).

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20. bis 23. Oktober 2026 in Berlin

Unter dem Motto „Neue Wege gehen“ erwarten die Teilnehmenden auf dem DKOU 2026 zahlreiche Sitzungen und Diskussionsrunden mit internationalen Expertinnen und Experten, die die neuesten Erkenntnisse aus Forschung, Versorgung und Berufspolitik im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie vorstellen.

  • Kongresspräsidenten:
    Prof. Dr. Frank Hildebrand, Dr. Jörn Dohle, Dr. Wolfgang Böker
  • Gastländer: Niederlande und Polen
  • Website zum DKOU 2026

„Neue Wege gehen.“ Unter diesem Motto steht der DKOU 2026.

Die letzten Jahre waren von großen sicherheits- und gesundheitspolitischen Veränderungen geprägt. Hierzu gehören:

  • die geänderte Sicherheitslage in Europa und ihre Auswirkungen auf die medizinische Versorgung im Falle von Katastrophenlagen, Krisen- und Kriegssituationen
  • die Umstrukturierungen des Gesundheitssystems mit einer zunehmenden Ambulantisierung der Leistungserbringung und der Konzentrierung von spezifischen stationären Leistungen auf ausgewählte Kliniken
  • der zunehmende Fachkräftemangel in allen Gesundheitsberufen, der die zeitgerechte Versorgung der Patientinnen und Patienten erschwert.

Grundsätzlich sind diese und zukünftige Herausforderungen in unserem Fachgebiet nur unter Beteiligung von uns, den Experten für Orthopädie und Unfallchirurgie, zu lösen. Allerdings reichen altbewährte Antworten hierfür nicht mehr aus. Vielmehr bedarf es innovativer neuer Lösungsansätze, wir müssen „Neue Wege gehen“

Neben der Entwicklung gänzlich neuer, auch sektorenübergreifender Kooperationsmodelle im zivilen und zivil-militärischen Bereich gehören hierzu auch der Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie die Entwicklung von innovativen Lehr- und Weiterbildungsformaten, um O&U für Studierende und junge Mitarbeitende attraktiv zu machen. Nur so können wir die hohe Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten weiterhin gewährleisten, gleichzeitig aber auch für den militärischen Ernstfall vorbereitet sein.

„Neue Wege gehen“ – dies gilt auch für die DGOU. Mit dem Beschluss der Mitgliederversammlung 2024, dass die DGOU die übergeordneten und gemeinsamen Interessen des Faches Orthopädie und Unfallchirurgie und damit alle Weiterzubildenden und Fachärztinnen und Fachärzte vertritt, sind die Weichen für eine tragfähige Neustrukturierung gestellt. Auch die niedergelassenen Kollegen in O&U werden durch die Zusammenlegung der Fächer vor große Herausforderungen gestellt, die einer Lösung bedürfen. 

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