Wie Mitglieder das Fach O und U gemeinsam gestalten

Die DGOU lebt von ihren Mitgliedern – ihrer Zahlenstärke und ihrem Engagement: Viele bringen sich aktiv in die Arbeit der Gremien ein und gestalten so die zukünftige Ausrichtung des Faches O und U mit. In der DGOU-Geschäftsstelle laufen alle Stränge zusammen. 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen hier dafür, dass alles rund läuft: Sie sind Ansprechpersonen für die Mitglieder, behalten die Finanzen im Blick und kümmern sich um eine transparente und professionelle Kommunikation nach innen und nach außen.

Warum es sich lohnt, Mitglied der DGOU zu sein, beantworten Bettina Müller und Joachim Arndt, die die DGOU-Geschäftsstelle leiten.

© S. Herda/ M. Hauk / DGOU

 

Zurückgeblickt auf die letzten 10 Jahre: Sind Trends in der Mitgliederstruktur zu beobachten?

Joachim Arndt: Aktuell hat die DGOU mehr als 10.800 Mitglieder. Damit ist sie die zahlenstärkste deutsche Fachgesellschaft innerhalb der chirurgischen Fächer. In den zehn Jahren seit der Gründung ist die Mitgliederzahl konstant gestiegen. Erfreulich ist, dass der ärztliche Nachwuchs die DGOU als gemeinsame Interessensvertretung von Medizinern in O und U sieht: Hier verzeichnen wir jährlich die meisten Neumitgliedschaften. Damit das so bleibt, arbeiten wir stetig daran, unseren Service und unsere Informationsangebote zu verbessern und an die spezifischen Wünsche von Assistenz-, Fach- und Chefärzten genauso wie die von Medizinstudierenden anzupassen.

Warum ist es so wichtig, Mitglied in der DGOU zu sein?

Bettina Müller: Um die Themen des Faches O und U weiter voranzubringen und mitzugestalten, engagieren sich 23 Sektionen, 8 Arbeitsgemeinschaften und 3 Ausschüsse. Die DGOU freut sich über jeden, der aktiv mitarbeiten möchte. Der DGOU-Vorstand vertritt die Interessen der Mitglieder gegenüber gesundheits- und wissenschaftspolitischen Institutionen. Mit einer Mitgliedschaft in der DGOU verleiht man der Fachgesellschaft mehr Gewicht bei der Positionierung zu allen wichtigen Fragestellungen, die das Fach O und U betreffen.

Wie hat sich der Service für DGOU-Mitglieder entwickelt?

Müller: Mit dem Umzug der Geschäftsstelle wurde ein Grundstein für mehr Service-Qualität gelegt. 2013 zogen DGOU, DGOOC, DGU, BVOU und VLOU erstmalig in ein gemeinsames Büro. Damit sind wir europaweit die einzige Geschäftsstelle für O und U, in der wissenschaftliche Fachgesellschaften und Berufsverbände gemeinsam lokalisiert sind. Dies erleichtert die Vernetzung und ermöglicht schnelleres Agieren und Entscheiden. Die größere Fläche ließ zu, auch personell zu wachsen und uns unter anderem in den Bereichen Mitgliederverwaltung, Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit zu professionalisieren. Der wachsende Service gab uns Recht. Weitere eigenständige Sektionen haben ihre Verwaltungsarbeit in unsere Hände gelegt.

Wie kann man zu Neuem aus dem Fach und aus der DGOU informiert bleiben?

Arndt: Um unsere Mitglieder immer zeitnah zu informieren, haben wir unsere Online-Präsenz in den letzten Jahren verstärkt ausgebaut. Neben der Website hält auch der monatliche Newsletter auf dem Laufenden. Wer in den sozialen Medien unterwegs ist, kann den Updates auf unseren Facebook- und LinkedIn-Seiten folgen und sich hier mit uns vernetzen. Wer das gedruckte Wort bevorzugt, kann sich über viele Themen und Hintergründe auch in unserer Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ (OUMN) informieren, die alle zwei Monate erscheint.