Preis zur Förderung der Grundlagenforschung

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Der Preis zur Förderung der Grundlagenforschung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung wird verliehen für eine wissenschaftliche Originalarbeit aus dem Bereich der orthopädisch-unfallchirurgischen Grundlagenforschung oder der translationalen Forschung, die sich mit einem der folgenden Themenfelder beschäftigt:  Gelenke, Biomaterialien, Biomechanik, Frakturheilung und Osteologie, Gang- und Bewegungsanalyse, Gen- und Zelltherapie, Implantattechnologie, Imaging und Navigation, Polytrauma, Tissue Engineering, Wunde und Weichteile.

Die Verleihung des Preises findet jedes Jahr auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (Opens external link in new windowDKOU) im Oktober statt.

Bewerbung

Der Antragsteller muss Erstautor der eingereichten Arbeit sein. Die Arbeit muss im Jahr der Antragstellung oder im Vorjahr nachweislich in einem PubMed- oder ISI-gelisteten Journal publiziert oder zur Publikation angenommen sein und darf weder einen anderen Preis bekommen haben noch für eine andere wissenschaftliche Auszeichnung eingereicht worden sein.

Der Preis muss schriftlich beantragt werden. Bewerbungen sind mit der Arbeit, dem Initiates file downloadAntragsformular, einem Lebenslauf des Antragstellers sowie dem Publikationsnachweis bei der Opens window for sending emailGeschäftsstelle der DGOU einzureichen.

Bewerbungsschluss ist der 30. April 2018.

Die Bewerbungsunterlagen sind bei der Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailGeschäftsstelle der DGOU einzureichen.

Preisträger

Die Gewinner des Preises zur Förderung der Grundlagenforschung 2017 Jana Riegger, M.Sc. (Mitte l.) und Dr. Matthias Pumberger (Mitte r.) © Intercongress

2017

Jana Riegger, M.Sc.

Öffnet externen Link in neuem Fenster„Antioxidative therapy in an ex vivo human cartilage trauma-model: Attenuation of trauma-induced cell loss and ECM-destructive enzymes by N-acetyl cysteine“

In ihrer Studie ging die Wissenschaftlerin vom Universitätsklinikum Ulm der Frage nach, welche therapeutischen Effekte das Antioxidans NAC bei Knorpeln hat, die bei einer Verletzung des Kniegelenks geschädigt wurden. Die Humanbiologin konnte zeigen, dass eine siebentägige NAC-Therapie Knorpelzellen vor dem Zelltod schützt und den Abbau der Knorpelmatrix reduziert. Frühzeitig eingesetzt könnte dieser therapeutische Ansatz zukünftig dazu dienen, den fortschreitenden Abbau des Knorpelgewebes einzudämmen und dadurch das Risiko für eine posttraumatische Arthrose zu vermindern.

Dr. Matthias Pumberger

Öffnet externen Link in neuem Fenster„Synthetic niche to modulate regenerative potential of MSCs and enhance skeletal muscle regeneration“

Der Wissenschaftler von der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat in seiner Arbeit untersucht, wie autologe Stammzellen zu einer besseren Regeneration der verletzten Skelettmuskulatur beitragen können. Der Wissenschaftler konnte im Tiermodell nachweisen, dass die Muskelkraft nach autologen Zelltransplantationen gesteigert werden kann. Die Ergebnisse der Studie sind Grundlage für weiterführende translationale Forschungen mit autologen Stammzellen.

© Intercongress

2016

Dr. Melanie Haffner-Luntzer

Opens external link in new window„Antagonizing Midkine Accelerates Fracture Healing in Mice by Enhanced Bone Formation in the Fracture Callus“

In ihrer Studie ging die Wissenschaftlerin vom Universitätsklikum Ulm der Frage nach, welche Rolle der Wachstumsfaktor Midkine (Mdk) bei der Knochenheilung spielt. Sie konnte zeigen, dass die Hemmung des Faktors MdK zu einer erhöhten Knochenbildung an der Bruchstelle führt und damit die Heilung von Frakturen beschleunigt. Eine solche Anti-Midkine-Therapie könnte in Zukunft zu einer verbesserten Knochenheilung bei Patienten führen, die von orthopädischen Komplikationen wie einer verzögerten oder ausbleibenden Heilung nach Brüchen betroffen sind.

Opens external link in new windowVideo der Preisverleihung

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