Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung

© DGOU

Für den Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) können wissenschaftliche Arbeiten aus Klinik, Forschung und Praxis eingereicht werden, die den Nutzen und Erfolg der Rehabilitation nach Verletzungen und Erkrankungen aus dem Gebiet Orthopädie und Unfallchirurgie untersuchen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Klinikgruppe Enzensberg gestiftet.

Die Verleihung des Preises findet jedes Jahr auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (Opens external link in new windowDKOU) im Oktober statt.

Bewerbung

Die eingereichte Arbeit kann in einer deutschen oder fremdsprachigen Zeitschrift oder in Buchform veröffentlicht oder in einem Manuskript niedergelegt sein. Bereits anderweitig ausgezeichnete Arbeiten oder solche, die sich aktuell in einem Preiswettbewerb befinden, können nicht eingereicht werden.

Im Antrag muss die besondere Bedeutung der Arbeit für das Förderthema erläutert werden. Die Bewerbung ist mit einer Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse in deutscher Sprache bei der Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailGeschäftsstelle der DGOU einzureichen.

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2018.

Preisträger

Dr. Lena Tepohl (M.) © Intercongress

2017

Dr. Lena Tepohl und Prof. Dr. Gert Krischak, MBA

Öffnet externen Link in neuem Fenster„Gesundheitsökonomische Bewertung des Nutzens der medizinischen Rehabilitation unter Berücksichtigung von zukünftigen demografischen Entwicklungen“

In der Arbeit der beiden Wissenschaftler von der Universität Ulm zeigte sich, dass Reha-Patienten innerhalb von zwei Jahren nach der Reha 14 Tage seltener arbeitsunfähig sind als Patienten, die keine Reha erhalten haben. Zudem belegt die Untersuchung das bessere Kosten-Effektivitäts- sowie Kosten-Nutzen-Verhältnis der Rehabilitation: Der volkswirtschaftliche Effekt von Reha-Maßnahmen ist mit mehr als 11.000 Euro pro Person beziffert.

© Orthopädische Nachrichten

2016

Prof. Dr. Wolfgang Kemmler

Öffnet externen Link in neuem Fenster„Körperliches Training, Fraktur und Knochendichte – Finale Ergebnisse der Erlanger Fitness und Osteoporose-Präventions-Studie (EFOPS)”

Der Wissenschaftler von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat in seiner Studie den Einfluss von ambulantem körperlichen Training auf die Knochendichte und -festigkeit untersucht. In der Studie zeigte sich, dass das Risiko für osteoporotische Knochenbrüche in der Trainingsgruppe um etwa 60 Prozent niedriger ist als in der Kontrollgruppe. Damit belegt die EFOPS-Studie das hohe fraktur­präventive Potenzial von Rehabilitationssport, das leicht über dem Effekt einer medikamentösen Therapie liegt.

Öffnet externen Link in neuem FensterVideo zur Preisverleihung

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