Stipendium „Qualität und Sicherheit in der Endoprothetik“

Das Stipendium „Qualität und Sicherheit in der Endoprothetik“ der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Es wird für besondere Leistungen auf dem Gebiet qualitätssichernder Maßnahmen in der endoprothetischen Versorgung vergeben.

Das Stipendium ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von Aesculap gestiftet.

Die Verleihung des Stipendiums findet jedes Jahr auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) im Oktober statt.

Bewerbung

Für das Stipendium können sich promovierte Humanmediziner oder Naturwissenschaftler  aus Deutschland bis zum 40. Lebensjahr bewerben, die sich bereits durch Publikationen auf dem Gebiet der Qualitätssicherung in der Endoprothetik ausgewiesen haben.

Die Bewerbungsunterlagen sind bei der Opens window for sending emailGeschäftsstelle der DGOU einzureichen.

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2019.

Preisträger

2018

Dr. Marcel Haversath (2.v.l.) wurde mit dem Stipendium „Qualität und Sicherheit in der Endoprothetik“ 2018 der DGOU geehrt © Intercongress

Dr. Marcel Haversath, Universitätsklinikum Essen

Mit dem Preisgeld möchte der Facharzt für O und U einen Forschungsaufenthalt am University College Hospital sowie am Princess Grace Hospital in London finanzieren, um Einblicke in die Strukturen und Prozesse eines Programms zur schnellst- und bestmöglichen Rehabilitation von Patienten zu erhalten, denen ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk eingesetzt wurde. Die Erfahrungen aus diesem sogenannten Fast-Track-Recovery-Programm sollen dazu beitragen, Patienten zukünftig auch am Universitätsklinikum Essen eine qualitativ hochwertige Fast-Track-Rehabilitation zu ermöglichen. Weiterlesen

2017

Anastasia Rakow (2.v.l.) und Dr. Tom Schmidt-Bräkling (2.v.r.) sind Preisträger des Stipendiums „Qualität und Sicherheit in der Endoprothetik“ 2017 der DGOU © Intercongress

Anastasia Rakow, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Mit ihrem Preisgeld möchte die Wissenschaftlerin eine internationale Studie starten, in der sie die Epidemiologie von periprothetischen Infektionen untersucht und den Stellenwert verschiedener Diagnosekriterien für den therapeutischen Erfolg analysiert. Ziel der Arbeit ist es, eine Grundlage für einen internationalen Konsens zur Definition, Diagnostik und Therapie periprothetischer Infektionen zu erarbeiten. Dadurch sollen die Behandlungssicherheit und -qualität verbessert sowie der Einsatz von Ressourcen, etwa durch Vermeidung einer Unter- oder Übertherapie, optimiert werden.

Dr. Tom Schmidt-Bräkling, Universitätsklinikum Münster

Der Wissenschaftler finanziert mit seinem Preisgeld einen Forschungsaufenthalt am Hospital for Special Surgery in New York, USA. Im Rahmen seines Forschungsvorhabens „Nachhaltige Qualitätsverbesserung in der Endoprothetik durch objektivierbare Standardprozesse“ wird er dort Einblicke in die Qualitätsstandards und die Sicherheitsaspekte bei endoprothetischen Eingriffen an Hüfte und Knie erhalten. Ziel des Wissenschaftlers ist es, das Wissen über die Endoprothetik zu vertiefen und die gewonnenen Erkenntnisse für das EndoCert-zertifizierte EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zu nutzen, an dem er tätig ist.

2016

Dr. Thomas Randau hat das Stipendium „Qualität und Sicherheit in der Endoprothetik“ 2016 der DGOU erhalten © Intercongress

Dr. Thomas Randau, Universitätsklinikum Bonn

Der Wissenschaftler finanziert mit dem Stipendium eine mehrwöchige Hospitation am Rothman Institute in Philadelphia, USA für das Projekt „Ergebnisqualität in der Revisions-Endoprothetik – Differentialdiagnostik und Outcome-Erfassung“.

Video der Preisverleihung

2015

Dr. Markus Weber

Der Mediziner vom Asklepios Klinikum Bad Abbach nutzt das Stipendium für einen Aufenthalt am Hospital for Special Surgery (HSS) in New York, USA, um dort innovative Ansätze zur Optimierung von Qualität und Sicherheit in der Hüftendoprothetik zu erlernen.

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