Empfehlungen

Nachbehandlung von Trauma-Patienten

Empfehlung des AK Traumarehabilitation der DGOU-Sektion Rehabilitation – Physikalische Therapie

Um die Nachbehandlung von Patienten nach Operationen und Verletzungen zu systematisieren, hat der Arbeitskreis Traumarehabilitation der Sektion Rehabilitation – Physikalische Therapie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) Empfehlungen erarbeitet. Die zweite, überarbeitete Auflage ist im Dezember 2016 erschienen.

Die Empfehlungen grenzen die einzelnen Therapiephasen systematisch je nach Stabilitätsgrad des Patienten ab und definieren dafür Ziele und Maßnahmen. Da die Nachbehandlungsempfehlungen auch die Zeiträume definieren, in denen der Patient einen bestimmten Stabilitätsgrad erreicht haben muss, ist es Ärzten zudem möglich, frühzeitig Abweichungen vom regulären Heilverfahren zu erkennen und zeitgerecht darauf zu reagieren.

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Initiates file downloadDownload: Nachbehandlungsempfehlungen, 2. Auflage, Dezember 2016

Arthroskopie bei Gonarthrose

Empfehlung von DGOU, AGA und weiteren Fachgesellschaften

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat gemeinsam mit der DGOU-Sektion Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) eine Empfehlung für Ärztinnen und Ärzte zur Behandlung von Gonarthrose erarbeitet. Weitere Fachgesellschaften waren daran ebenfalls beteiligt, unter anderem der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) sowie der Verband leitender Orthopäden und Unfallchirurgen Deutschlands (VLOU). Mit der Handlungsempfehlung reagieren die Fachgesellschaften und Berufsverbände auf den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die Arthroskopie zur Behandlung des Kniegelenks bei Gonarthrose aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen, der am 1. April 2016 in Kraft getreten ist.

Initiates file downloadEmpfehlung zur Behandlung von Gonarthrose_2016_03_31

Hygienemaßnahmen bei multiresistenten gramnegativen Stäbchen

Empfehlung der KRINKO des RKI

Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat die „Hygienemaßnahmen bei Infektionen oder Besiedlung mit multiresistenten gramnegativen Stäbchen“ ergänzt. Um einer weiteren Ausbreitung von 4MRGN (multiresistente gramnegative Erreger) möglichst frühzeitig entgegenzuwirken, empfiehlt die KRINKO unter anderem, auch Patienten in einer Region mit erhöhter 4MRGN-Prävalenz auf eine Besiedlung zu screenen, die in den zurückliegenden 12 Monaten länger als 3 Tage stationär in einem Krankenhaus aufgenommen waren.

Opens external link in new windowEpidemiologisches Bulletin 21/2014 des Robert-Koch-Instituts

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