Deutsche Hüftgesellschaft (DHG)

Zielsetzung

Ziel der Deutschen Hüftgesellschaft (DHG) ist es, die Versorgungsqualität von Erkrankungen und Verletzungen des Hüftgelenkes und des Beckens in jedem Lebensalter deutschlandweit zu verbessern. Dazu soll eine Plattform zum Informationsaustausch über Aktivitäten zu Forschung, Entwicklung und Fortbildung auf diesem Gebiet geschaffen werden.

Zudem sollen wissenschaftliche, technologische, biologische und praktische Belange im Bereich von Hüft- und Beckenerkrankungen gefördert werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der wissenschaftliche Austausch von existierenden und geplanten Forschungsvorhaben, die Abstimmung über die künftige Entwicklung übergeordneter Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie die Nutzbarmachung und Auswertung von Kenntnissen und Erfahrungen der auf diesem Gebiet Tätigen.

Ziel ist auch die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Gremien, Fachgesellschaften und Arbeitsgruppen sowie die Koordination der Öffentlichkeitsarbeit der Kooperationspartner.

Website der DHG

Präsident

Prof. Dr. Bernd Kladny
Orthopädie und Unfallchirurgie
m&i-Fachklinik Herzogenaurach

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Vizepräsident

PD Dr. Johannes Fakler
Klinik für Unfall-, Hand-, Wiederherstellungs- und Wirbelsäulenchirurgie
Klinikum Passau

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Vizepräsident

Prof. Dr. Carsten Perka
Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie
Charité – Universitätsmedizin Berlin

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Schatzmeister

Prof. Dr. Karl-Dieter Heller
Herzogin-Elisabeth-Hospital
Orthopädische Klinik Braunschweig

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Schriftführer

Prof. Dr. Rüdiger von Eisenhart-Rothe
Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Sportorthopädie
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München

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  • Endoprothetik und implantat-assozierte Infektionen
  • Traumatologie
  • Kinderorthopädie
  • Gelenkerhaltende Hüftchirurgie und Arthroskopie
  • Tumororthopädie
  • konservative Therapie und Rehabilitation

  • seit Juni 2017: Teilnahme an der initialen Konsensuskonfererenz zur Erstellung der „S3-Leitlinie für die Indikationsstellung in der Hüftendoprothetik“ 
  • DKOU 2019: Organisation einer DHG-Sitzung auf dem DKOU
  • Der amtierende DHG-Präsident ist Mitglied der Bundesfachgruppe des IQTiG zum Thema „Endoprothetische Versorgung von Hüft- und Kniegelenk“
  • Seit Jahren wird seitens des Präsidenten die neu zu konzipierende GOÄ betreut, deren Honorierung in 5 weiteren Sitzungen vorgenommen wird.
  • Zur Kampagne „Implant Files“, initiiert von investigativen Journalisten, nahm unter anderem auch die DHG unter der Leitung der DGOU Stellung.

Aus „Zertifikat Hüftchirurg“ wird „Zertifikat Hüftchirurgie“ – Neuerungen und Aufwertung durch die DGOU

Die Deutsche Hüftgesellschaft e.V. (DHG) hat in den letzten Jahren mit dem Zertifikat Hüftchirurg ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung in der Hüftchirurgie etabliert. Nun steht eine wesentliche Änderung an: Das Zertifikat trägt ab sofort die Bezeichnung „Zertifikat Hüftchirurgie“. Mit dieser Umbenennung wird einerseits der Anspruch auf geschlechterneutrale Bezeichnungen erfüllt, andererseits eine Angleichung an die Zertifikate anderer Sektionen des DKOU erzielt.

Neben dieser sprachlichen Anpassung erfährt das Zertifikat auch inhaltlich eine deutliche Aufwertung: Ab sofort wird es als Personenzertifikat der DGOU anerkannt. Damit erhält es eine höhere Sichtbarkeit und unterstreicht den hohen Stellenwert, den die Spezialisierung auf Hüftchirurgie innerhalb der Fachgesellschaften genießt.

Inhalte und Anforderungen

Das Zertifikat Hüftchirurgie dokumentiert die besondere Expertise von Fachärztinnen und Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie, die auf dem Gebiet der Hüftchirurgie tätig sind. Die Voraussetzungen umfassen unter anderem:

  • Nachweis hoher Operationszahlen in der endoprothetischen Versorgung, der Traumatologie, der Infektiologie sowie in gelenkerhaltenden Eingriffen,
  • eine strukturierte Weiterbildung im Bereich Hüftchirurgie,
  • den Besuch spezifischer Fortbildungs- und Kursangebote der DHG,
  • sowie die aktive Auseinandersetzung mit den aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen auf diesem Gebiet.

Damit dient das Zertifikat als Qualitätssiegel für eine qualitätsgesicherte Patientenversorgung auf höchstem Niveau.

Bisherige Vergaben

Seit Einführung des Programms wurden bislang 16 Zertifikate an ausgewiesene Hüftspezialistinnen und -spezialisten vergeben. Sie stehen stellvertretend für die gelungene Verknüpfung von klinischer Erfahrung und Fortbildungsengagement.

Aufruf zur Bewerbung

Die Deutsche Hüftgesellschaft lädt interessierte Kolleginnen und Kollegen ein, sich für das Zertifikat zu bewerben. Mit der Verleihung wird das individuelle Engagement für höchste Versorgungsqualität sichtbar gewürdigt und innerhalb der DGOU dokumentiert. Alle Informationen zu Voraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten finden sich auf der Website der DHG.

Die Mitgliedschaft erfolgt ausschließlich auf Einladung durch das Präsidium.

Aufgenommen werden ausgewiesene Experten und Meinungsbildner auf dem Gebiet der Diagnostik, Behandlung und Erforschung von Hüftgelenkserkrankungen und -verletzungen.

Geschäftsstelle der Deutschen Hüftgesellschaft (DHG)
Straße des 17. Juni 106-108
10623 Berlin

E-Mail
030 - 340 603 670

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