PresseDKOU

Innovationspreis

Der Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) dient der Förderung von Innovationen in der Unfallchirurgie. Die Auszeichnung wird für wissenschaftliche Arbeiten über diagnostische oder anwendungstechnische Innovationen vergeben, die zeitnah in die Patientenversorgung einfließen können. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Firma Johnson & Johnson Medical (DePuy) gestiftet.

Die Bewerbung ist zusammen mit der Preisarbeit, einem Lebenslauf und einem Publikationsverzeichnis einzusenden.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird der Preis erst wieder auf dem DKOU 2021 verliehen. Bewerbungen können daher bis zum 31.05.2021 eingereicht werden.

Die Bewerbungsunterlagen und das ausgefüllte Datenschutzformular nimmt die Geschäftsstelle der DGU per E-Mail und bitte ausschließlich als PDF-Dateien entgegen.

2019

PD Dr. Matthias Pumberger, Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte

„Disk injury in patients with vertebral fractures - a prospective diagnostic accuracy study using dual-energy computed tomography“

In seiner Arbeit hat der Wissenschaftler die Genauigkeit der Dual-Energy-Computertomographie (DECT) bei Bandscheibenverletzungen von Patienten mit Wirbelkörperfrakturen untersucht. Dabei ist das DECT eine spezielle CT-Untersuchung, die durch Nachbearbeitung eine visuelle Darstellung von Bandscheibenveränderungen ermöglicht. Dank der prospektiven Studie kann die Patientenbehandlung bei Wirbelkörperfrakturen in Zukunft verbessert werden.

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2018

PD Dr. Michael H. Amlang, Prof. Dr. Hans Zwipp, Martin Pompach, MD, PhD, Prof. Dr. Stefan Rammelt, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

„Interlocking nail fixation for the treatment of displaced intra-articular calcaneal fractures“

Die Arbeitsgruppe entwickelte einen neuartigen Verriegelungsnagel, den C-Nail, zur operativen Behandlung von Brüchen des Fersenbeins, des sogenannten Calcaneus. Der C-Nail ermöglicht es, die Osteosynthese zur Verbindung der Knochenfragmente minimal-invasiv mit hoher Stabilität durchzuführen. Patienten profitieren dabei besonders von einem geringeren Risiko, postoperativ eine Knocheninfektion zu erleiden, auch Fersenbein-Osteomyelitis genannt.
 


2017

Dr. Klemens Horst, Uniklinik RWTH Aachen

„Characterization of blunt chest trauma in a long-term porcine model of severe multiple trauma“

In seiner Arbeit hat der Wissenschaftler ein klinisch-relevantes Langzeitmodell zu stumpfen Thorax- und Kombinationstraumata aufgestellt. Das Modell ermöglicht es, zu unterschiedlichen Zeitpunkten Faktoren zu untersuchen, die zur Entwicklung eines Lungenversagens beitragen können. Um Lungenschäden sichtbar zu machen, wird dabei das strahlungsarme bildgebende Verfahren der Elektrischen Impedanztomographie (EIT) direkt am Patientenbett angewendet, was sich auf die Beatmungsstrategien auswirkt.


2016

Dr. Eva Johanna Kubosch, Universitätsklinikum Freiburg

„The trans-well coculture of human synovial mesenchymal stem cells with chondrocytes leads to self-organization, chondrogenic differentiation, and secretion of TGFβ“

In ihrer Arbeit hat sich Kubosch damit auseinandergesetzt, unter welchen Bedingungen Stammzellen aus der Gelenkschleimhaut zur Knorpelregeneration beitragen können. Die Ergebnisse der Studie zielen auf die klinische Anwendung stammzellbasierter Knorpelersatz- und Regenerationsverfahren bei geschädigtem Gelenkknorpel ab und könnten zeitnah in die Versorgung von Patienten einfließen.


2015

Prof. Dr.-Ing. Martin Staemmler, Fachhochschule Stralsund

TCmed – A secure Telecollaboration Network for Medical Professionals including Workflow Support and Patient Participation


2014

Dr. Sascha Gick, Dr. Steffen Heck, St. Vinzenz-Hospital Köln

Photodynamisches Polymer zur Stabilisierung von Frakturen


2013

Dr. Michael Kraus, Universität Ulm


2012

Prof. Dr. Anita Ignatius, Universität Ulm


2011

Prof. Dr. Stefan Eggli, Klinik Sonnenhof Bern

Dynamisch intraligamentäre Stabilisation (DIS)


2010

PD Dr. Peter Strohm, Universitätsklinikum Freiburg

Einfluss der Span-/Deckplattenrelation auf das Transplantatversagen bei der ventralen Spondylodese mit autologen, tricorticalen Beckenkammspan


2009

Dr. Tobias Winkler, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Doseresponsen relationship of mesenchymal stem cell transplantation and functional regeneration after severe skeletal muscle injury in rats


2008

PD Dr. Carsten Englert, Universität Regensburg

Bonding of acticular cartilage using a combination of biochemical degradation and surface cross-linking


2007

PD Dr. Thomas Gross, Ospedale Civico Lugano, Schweiz

Der Einsatz eines multifunktionalen bildgestützten Interventionsraumes (MBI) in der Initialphase stationärer Schwerverletzten-Versorgung: Erwartungen, Realität und Perspektive


2006

Dr. Felix Walcher, Goethe-Universität Frankfurt

Präklinische Sonographie – Entwicklung, Validierung und klinische Anwendung in der Notfallmedizin


2005

Dr. Arndt Schilling et al., Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Resorbierbarkeit von Knochenersatzmaterialien durch humane Osteoklasten – Entwicklung eines quantitativen Assays als Leitschiene für den klinischen Einsatz


2004

nicht vergeben


2003

Dr. Tim Rose et al., Universitätsklinikum Leipzig

Die Verbesserung der Knochenheilung im osteoporotischen Rattenmodell durch die zellvermittelte Expression von Bone Morphogenetic Protein 4 (BMP-4) nach ex-vivo Gentherapie


2002

Dr. Peter Biberthaler et al., Ludwig-Maximilians-Universität München

Die Mikrozirkulation der Supraspinatussehne am Menschen: erstmalige In-vivo-Analyse nach degenerativer Läsion der Rotatorenmanschette


2001

PD Dr. P. Euler et al., Ludwig-Maximilians-Universität München

Evaluation und klinische Einführung eines neuen Bildwandlergerätes zur intraoperativen Herstellung dreidimensionaler Röntgenbilder


2000

Dr. Alexander Hofmannet al., Philipps-Universität Marburg

Bioengineering eines vitalen Knochentransplantats mit autologen Eigenschaften


1999

Dr. Christian Dahlen, Dresden

PC-basierte 3-D-Software zur Operationsplanung in der rekonstruktiven Fußchirurgie


1998

Angela Olinger et al., Universitätsklinik Homburg/Saar

Minimalinvasiver endoskopischer Zugang zur ventralen Spondylodese der lumbalen Wirbelsäule (Lumboskopie)

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