22.06.2020

Wissenschaft

Verleihungen der Wissenschaftspreise teilweise verschoben

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Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sowie die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) würdigen jedes Jahr besonders herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet von O und U und verleihen die Auszeichnungen auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Da der DKOU 2020 wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann, haben die Vorstände der Fachgesellschaften ein Reglement für die Vergabe der Wissenschaftspreise erarbeitet: Die DKOU-relevanten Auszeichnungen wie der Preis für evidenzbasierte Medizin (EbM) und die Posterpreise entfallen für dieses Jahr, Preise und Stipendien mit Bewerbungsfristen bis 30. April 2020 werden verliehen. Bei allen anderen Auszeichnungen wird die Bewerbungsfrist um ein Jahr verlängert.

Der Journalistenpreis O und U der DGOU und des Berufsverbands BVOU wird auch dieses Jahr an herausragende redaktionelle Publikationen vergeben. Die offizielle Prämierung der besten Beiträge soll auf der Jahrespressekonferenz der DGOU im Herbst erfolgen. Auch der NIS-Generali-Preis der DGU und der Preis zur Förderung der Grundlagenforschung der DGOU werden 2020 verliehen.  Für das Reisestipendium und den Promotionspreis der DGU werden noch in diesem Jahr die Preisträger ermittelt, die offizielle Urkundenvergabe ist für 2021 geplant.

Um ein Jahr verlängert wird die Bewerbungsfrist für diese Preisen und Stipendien:

  • Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung und Stipendium für Qualität und Sicherheit in der Endoprothetik der DGOU
  • Hans- Liniger-Preis und Innovationspreis der DGU
  • Heinz-Mittelmeier-Forschungspreis, Themistocles-Gluck-Preis und der Preis für Klinisch-Orthopädische Forschung der DGOOC

Gleiches gilt für den Oskar-Medizin-Preis, der die beste Arbeit zum Thema “Langzeitkomplikationen nach Gelenkersatz“ auszeichnet. Auch hierfür können Anträge weiterhin bis 2021 eingereicht werden.

Autor:  Stefanie Schnarr

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