Deutscher Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) loben jährlich den Deutschen Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie (JOU) aus – 2017 bereits zum achten Mal.

Mit der Würdigung herausragender Publikationen aus den Bereichen Print, Rundfunk und Online-Medien möchten die Verbände die Qualität der Berichterstattung über orthopädisch-unfallchirurgische Themen fördern und die wachsende Bedeutung des Faches in der Öffentlichkeit sichtbar machen.

Besonders preiswürdig sind Beiträge, die Erfolge in der konservativen und operativen Behandlung und Rehabilitation, innovative Neuerungen sowie Präventionsmöglichkeiten und Krankheitsverläufe fundiert, verständlich und fesselnd darstellen. Die Beiträge sollten die Bedeutung der Orthopädie und Unfallchirurgie für die Gesellschaft herausstreichen und Mediennutzern als Orientierung und Entscheidungshilfe dienen.

Der Journalistenpreis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Er kann von der Jury auf mehrere Arbeiten aufgeteilt werden.

Bewerbung

Die eingereichten Beiträge müssen in einem deutschsprachigen Medium (Print, Hörfunk, Fernsehen, Online) zwischen dem 1. September 2016 und dem 30. August 2017 erschienen sein. Die Beiträge sollen sich durch gründliche Recherche, redaktionelle Unabhängigkeit, interessante Aufarbeitung und sachliche Korrektheit auszeichnen. Je Autor kann nur ein Beitrag eingereicht werden. Auch Autoren-Teams können sich bewerben.

Mit der Bewerbung müssen eingereicht werden:

  • das ausgefüllte Formular Initiates file downloadStammblatt JOU
  • für Printmedien: ein PDF-Dokument des Textes und eine Kopie des Originalbeitrags
  • für Rundfunkbeiträge: eine DVD oder eine MP3-Datei mit dem Beitrag sowie Sendetermin und/oder Mediathek-Adresse
  • für Online-Beiträge: ein Link auf den Beitrag oder ein PDF-Dokument samt Schaltzeiten


Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 30. August 2017 einzureichen
:

Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU)
Opens window for sending emailSabine Rieser
Straße des 17. Juni 106-108
10623 Berlin

Jury

Eine unabhängige Jury bewertet die eingereichten Beiträge und ermittelt die Preisträger. Die Jury setzt sich aus verschiedenen Medienvertretern, einem Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit sowie Repräsentanten der ausrichtenden Verbände zusammen.

Preisverleihung

Der Journalistenpreis wird auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) verliehen, der vom 24. bis zum 28. Oktober 2017 in Berlin stattfindet.  Die Preisträger sollten im Rahmen des Kongresses für Pressetermine zur Verfügung stehen.

Kontakt für Rückfragen


Opens window for sending emailSabine Rieser

Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU)
Tel.: 030 – 7974 4451

Preisträger

JahrPreisträgerWeiteres
2017Jörn Auf dem Kampe, GEO: „Geschmeidig bleiben“
In seinem Beitrag reduziert der Autor das Thema Arthrose nicht auf die Dimension des altersbedingten Defekts. Vielmehr entwickelt er es zu einer anschaulichen Einführung in den menschlichen Bewegungsapparat. Er beschreibt die komplexen Strukturen von Gelenken und Knorpeln mit Hilfe treffender Bilder, erläutert relevante Forschungsvorhaben und gibt nebenbei auch Hinweise, wie Beschwerden vorzubeugen ist beziehungsweise wie sie gelindert werden können. Für die Jury hat Auf dem Kampe damit eine häufig thematisierte Erkrankung sprachlich außerordentlich gelungen aufgegriffen und mit Hilfe von Fotos und Infoboxen sehr ansprechend dargestellt. Seine komplexen Rechercheergebnisse aus den Bereichen Medizin und Anthropologie lässt er plastisch in den Text einfließen. Deshalb lässt sich auch gut nachvollziehen, was das Credo seines Textes ist: Trägheit ist angesichts der menschlichen Anatomie keine Alternative.
Pressemitteilung
2016Michael Brendler, Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS): „Arthrose – die vergessene Volkskrankheit“
 In dem Artikel beschreibt der Journalist, dass Arthrose fast jeden Zweiten trifft, Belege für eindeutige Krankheitsursachen jedoch nach wie vor fehlen. Weil die Mechanismen der Arthroseentstehung komplex sind, wird die Forschung nach Medikamenten erschwert. Damit hat Brendler eine häufig thematisierte Erkrankung unter einem neuen, klugen Blickwinkel aufgegriffen: Er schildert informativ und vielstimmig die Herausforderungen für Wissenschaft und pharmazeutische Industrie.
Beitrag
Pressemitteilung
2016Andrea Hauner-Wagner, Schweizer Radio und Fernsehen (SRF): „Der Rücken – stark und sensibel“
In ihrer Reportage geht die Autorin vielen Aspekten nach, die im Zusammenhang mit der Rückengesundheit thematisiert werden: mehr Bewegung, regelmäßiger Sport, gute Schuhe und Matratzen.
Durch die verschiedenen Einlagen einer Pantomimin weist sie auch darauf hin, dass innere und äußere Haltung zusammenhängen – und beides veränderbar ist. Mit klaren Bildern, originellen Filmsequenzen hat Hauner-Wagner auf das Thema Rückengesundheit aufmerksam gemacht, in dem sie einen zugleich heiteren und ernsthaften Beitrag zu einem häufigen Beschwerdebild geschaffen hat.
Pressemitteilung
2016Mike Böhme, Claudia Brock, Kathrin Elsner, Bettina Koch, Dr. Caroline Mayer, Dr. Henrike Otterjahnn und Michael Timm, Hörzu Gesundheit: „Starke Knochen – Gesunde Gelenke"
Das Autoren-Team erhielt den Sonderpreis für das Sonderheft, in dem Orthopäden und Unfallchirurgen Ratschläge für einen gesunden Muskel-Skelett-Apparat geben. Die Experten erläutern darüber hinaus die neuesten Forschungsergebnisse und erklären, welche Behandlungsmöglichkeiten es für Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose oder Osteoporose gibt. Zudem diskutieren sie den Einsatz künstlicher Gelenke. Dem Team ist es gelungen, viele Aspekte von Knochen- und Gelenkgesundheit gut verständliche darzustellen.
Beitrag
Pressemitteilung
2015

Katrin Ewert, Focus-Gesundheit: „Aus der Bandscheiben-Werkstatt“

Die Journalistin wurde für ihre Reportage „Aus der Bandscheiben-Werkstatt“ im Focus-Gesundheit vom 18.11.2014 ausgezeichnet. In ihrem Beitrag beschreibt Ewert die Anstrengungen von Forschern und Medizinern, den Bauplan einer Bandscheibe zu entschlüsseln und den Wunsch, lädierte Bandscheiben durch Metall-Prothesen oder Biomaterial ersetzen zu können. Damit hat sie ein aktuelles Forschungsthema originell, verständlich und informativ aufbereitet. Durch die bildhafte und spannende Sprache ist es Ewert gelungen, den Leser in ein Medizin-Labor mitzunehmen und ihm Einblicke in die Möglichkeiten und Grenzen der Wissenschaft zu geben.

Beitrag

 

2015Cornelia Fischer-Börold, rbb: „Praxis-Check Hüfte – Aus Alt mach Neu“

Pressemitteilung

2014Ingo Bach, Suse Grützmacher, Leonard Hillmann, Laura Holdack, Anna Ilin, Frieder Piazena, René Reinheckel, Tagesspiegel: Sonderheft Gesund mit dem Schwerpunktthema Orthopädie

Sonderheft Gesund

Pressemitteilung

2014Oliver Wittkowski, Hilmar Liebsch, SWR Odysso: „In letzter Sekunde – Die Notfallretter von Ludwigshafen“

Beitrag

Pressemitteilung

2014Johanna Bayer, Reinhart Brüning, Hubert Filser, Ulf Kneiding, Ingo Knopf, Wolfgang Lemme, Carsten Linder, Kristin Raabe, Marion Werner, Ranga Yogeshwar, WDR Quarks & Co: „Leben mit Knochen aus Glas“

Beitrag

Pressemitteilung

2013Max Rauner, ZEIT Wissen: „Die Auferstehung”Beitrag
2013Sigrun Damas, NDR Visite: „Kunstgelenk-OP – Mehr Sicherheit durch Zertifikat”
2012Bert und Heidi Umbreit: „Tour in Ungewisse - Die unverwüstlichen Vier”; Harold Woetzel: „Mordskerle - Zwei Jungs kämpfen sich zurück ins Leben”
2011Kerstin Quassowsky, Volker Weinl, Bild am Sonntag: „Hand im Glück”
2010Dr. Luitgard Marschall, ApothekenUmschau: „Ein packender Gedanke”

Kontakt

Opens window for sending emailSusanne Herda
Tel.: 030 – 340 603 606

Opens window for sending emailSwetlana Meier
Tel.: 030 – 340 603 616

Geschäftsstelle